Blog - ETMN-PICTURES
  • Sun, 28 Apr 2019 20:43:22 +0000

    Weitere Erlebnisse in der X-Plane Welt

    Inzwischen habe ich mich, so könnte man sagen, an X-Plane 11, gewöhnt oder mich eingewöhnt. Anfangs habe ich dem FS-X noch ein wenig nachgetrauert. Vermutlich einfach aus Gewohnheit. Das ist aber nun Geschichte. Ein paar Tools und Addons haben mir die Ein-und Umgewöhnung dann aber schon erleichtert. Das erste Tool das ich mir gekauft habe war XPRealistic. Ich meine das gibt es auch in einer abgespeckten freien Version. Dieses Tool fügt dem Simulator einige Effekte hinzu. So hat man andere Geräusche was Wind oder Rollen angeht. Beim Rollen klappert und Quietscht es dadurch deutlich mehr. Auch sind die Windgeräusche meiner Meinung nach durch das Addon deutlich realistischer. So kann man hören wenn die Landeklappen ausgefahren sind und wenn man mit ausgefahrenen Klappen unsauber (schiebend) fliegt, hört man das auch. Hinzu kommen simulierte Kopfbewegungen im Kurvenflug und beim Bremsen / Beschleunigen. Alles in allem macht es das Erlebnis Flugsimulator deutlich besser.

    Noch vor diesem Tool habe ich mir mein erstes Payware Flugzeug gekauft. In Ermangelung einer Britten Norman für X-Plane, habe ich mich für die Quest Kodiak von Thranda entschieden. Zumindest ist so der Bezug zu Nordholz gegeben. Auch wenn es die Airline (Yourways) inzwischen nicht mehr gibt. Aber das Flugzeug ist genau das richtige wenn man auch mal vor hat auf Helgoland zu landen. Sind die mitgelieferten Flugzeuge von X-Plane schon durchweg gut, ist es bei der Kodiak aber noch mal eine Stufe höher. In wie weit das Flugverhalten realistisch ist, kann ich nicht beurteilen aber ich denke es wird schon Ähnlichkeit zum Original haben. Mit der PT6 Turbine ist der Start schon recht sportlich. Im Flugzeug selbst kann man auch noch mal auswählen ob man in einem Easy-Mode spielen möchte oder realistisch. Beim ersten Versuch unter realistischen Bedingungen hatte ich nach dem Anlassen keinen Propeller mehr und Rauch im Cockpit. Irgendwas habe ich da wohl nicht ganz richtig gemacht.

    Quest Kodiak

    Dann habe ich festgestellt das es die Szenerie „Helgoland“ von Aerosoft auch für X-Plane gibt. Da ich diese schon vom FSX kannte habe ich da auch zugegriffen. Subjektiv sieht das besser aus als mit dem FS-X. Wobei ich aber inzwischen auch einen besseren Rechner habe und alle Einstellungen die Grafikeinstellungen betreffend, deutlich weiter nach rechts verschieben kann.

    Ein weiteres Tool das zum Einsatz kommt ist Xvision. Letztlich macht es nichts anderes die ganze Darstellung in X-Plane etwas aufzuhübschen. Auf entsprechenden Seiten findet man auch Presets welche die Einstellungen des Tools so anpassen das ein bestimmter Look erreicht wird.

    Nach langem überlegen habe ich mir dann auch noch Active Sky XP geleistet. Auch dieses Tool kannte ich schon vom FS-X und fand es dort schon genial. Dieses ist vor rund 6 Monaten auch für X-Plane erschienen. Es hat noch nicht den gleichen Umfang wie der FS-X Bruder aber ich bin voll zufrieden. Es versorgt des Simulator mit echten Wetterdaten und das sehr gut. Es ist einfach klasse wenn man im Simulator fliegt und beim Blick aus dem Fenster das Wetter wiedererkennt.

    Seebäderschiff

    Und auch bei meiner Hardware hat sich etwas getan. Nach langer Überlegung habe ich mich entschieden einen neuen Flightstick / Joystick zu kaufen. Nach ein wenig Lektüre in Foren habe ich mich für den Thrustmaster T.16000M FCS entschieden. Die Gründe dafür waren letztlich das gute Preis/Leistungsverhältnis (rund 55€) und die Erfahrungen anderer User. Diese festigten bei mir den Eindruck das man mit diesem Stück Hardware nicht viel verkehrt machen kann. Bisher habe ich einen Saitek Cyborg Evo genutzt. Dieser ist mit einem USB Dongle per Bluetooth mit dem PC verbunden. Eigentlich ein Vorteil, da kein störendes Kabel vorhanden ist. Leider ist es so das der Stick nicht sehr sparsam mit den Batterien umgeht und zum anderen schaltet er sich nach ein paar Minuten ohne Verwendung ab, um Batterie zu sparen. Das ist ziemlich lästig beim fliegen. Hat man die Maschine ausgetrimmt und nimmt die Hände vom Knüppel, schaltet sich dieser ab. Beim erneuten verwenden kommt es dann leider oft zu recht merkwürdigen Bewegungen. Außerdem hatte der Knüppel keine vernünftige Mittelstellung mehr. Vermutlich einfach weil die Feder in der Mitte ausgeleiert ist. Was nach über 10 Jahren im Gebrauch auch nicht weiter verwunderlich ist. Da ich keine großen Erwartungen an den neuen Stick hatte, war ich umso überraschter wie groß der Unterschied ist. Allein dieser Steuerknüppel hebt das Spielgefühl und damit den Spaß noch mal eine Stufe höher.

    Links alt, rechts neu

    Meiner Meinung nach ist X-Plane der realistischere Simulator, im Vergleich mit dem Flight Simulator aus dem Hause Microsoft. Es fängt schon damit an das es keine Einstellungsmöglichkeiten gibt bestimmte Faktoren auszuschalten. Und dazu kommen viele kleine Details in der Welt. Die Windräder hier an der Küste zeigen tatsächlich die korrekte Windrichtung an. Auch die Windsäcke an der Startbahn tun dies. Der (ehemalige) Flugplatz Luneort ist im Simulator vorhanden, die Bahn ist aber durch mehrere X gekennzeichnet, der Platz ist also auch in X-Plane geschlossen. Dann ist die Szenerie wesentlich genauer. Wenn ich hier in meiner Gegend fliege, dann erkenne ich praktisch jedes Dorf wieder. Auch Flussläufe oder Autobahnen sind äußerst akkurat wiedergegeben. Auf den Autobahnen kann man zum Beispiel aus der Luft die blauen Hinweisschilder erkennen. Und es gibt für X-Plane eine Freeware Zusatzszenerie, welche Landschaftsmerkmale und Bauwerke enthält. So taucht dann in Bremerhaven das Sail City Hotel auf oder in Cuxhaven Wasser- und Fernsehturm.

    Luneort (gesperrt)
    Grandiose Nachtstimmung

    Richtig klasse ist auch das Aussehen der Welt bei Sonnenuntergang und in der Nacht. Das habe ich so noch nicht gesehen und begeistert mich immer wieder. Einen richtigen Schwachpunkt habe ich in X-Plane noch nicht feststellen können. Und eigentlich bin ich inzwischen froh das der FS-X nach einem Windows Update den Dienst verweigert hat. 

    Abschließend habe ich Teile meines heutigen Sonntagsausflug in der virtuelen X-Plane Welt festgehalten

  • Sun, 07 Apr 2019 21:57:18 +0000

    Flug mit der OFD nach Helgoland

    Ich glaube es ist schon fast ein Jahr her, da habe ich bei einem Gewinnspiel der OFD ein Kombiticket nach Helgoland gewonnen. Das bedeutet das man eine Strecke mit dem Flugzeug zurücklegt und die zweite mit dem Schiff. Ob man jetzt den Hinweg per Schiff bestreitet oder mit dem Flugzeug bleibt einem selbst überlassen. Allerdings macht, zumindest bei einem Tagesausflug die Variante Flug nach Helgoland und mit dem Schiff nach Cuxhaven am meisten Sinn. Da auf diese Art der Aufenthalt auf der Insel am längsten ist. Wenn man den ersten Flug nimmt ist man um 08:45 auf der Insel und das Schiff verlässt die Insel um 16 Uhr. Macht also rund 7 Stunden Aufenthalt. Dieses Kombiticket kostet von Nordholz aus 114 € pro Person. Klingt erstmal teuer, da eine Hin- und Rückfahrt mit dem Schiff nur 44,50 € kostet.

    Der Preis relativiert sich aber, wenn man in Betracht zieht, das man mit dem Schiff nur die Hälfte der Zeit auf der Insel zur Verfügung hat. Um auf die 7 Stunden zu kommen müsste man also zweimal mit dem Schiff fahren und dann wäre man auch schon bei 89€. Um dann die Düne zu besuchen müsste man dann auch noch mal 5€ investieren. Wie man sieht ist die Differenz dann nicht mehr wirklich groß. Und wenn man dann noch in Betracht zieht das man das Watt aus der Vogelperspektive geboten bekommt….
    Aus irgendwelchen Gründen habe ich die Einlösung des Gutscheins immer vor mir hergeschoben. Bis ich dann festgestellt habe, das er nur bis zum 17 April Gültigkeit besitzt. Da war dann der nötige „Druck“ gegeben um das Unternehmen Helgoland in Angriff zu nehmen. Also machte ich mich am Freitag vor der Arbeit auf den Weg zum Flugplatz um einen Flug am Sonntag zu buchen. Der erste Flug war schon ausgebucht und so musste ich mit dem 10:10 Uhr Flug vorlieb nehmen. Wobei ich aber mal davon ausgehe das der erste Flug an diesem Sonntag nicht stattgefunden hat. Da die Sicht zu diesem Zeitpunkt noch unter VFR Minima war. Das erste positive Erlebnis war, das mir die Dame am Schalter der OFD gleich angeboten hat, das sie auch in Emden anrufen könne und man den Gutschein sicher noch verlängern könne. Nach kurzer Überlegung habe ich mich aber dagegen entschieden. Ich hatte ja ein Jahr Zeit und es immer vor mir hergeschoben, also wollte ich es jetzt in Angriff nehmen.

    Pünktlich um 10:10 ging es dann am Sonntag mit 6 Mitfliegern und einem Pilot los. Ein weiterer Sitzplatz wurde von den Tageszeitungen okkupiert. Vermutlich ein weiteres Indiz dafür das es der erste Flug an diesem Tag war.
    Während des nur 20 Minuten dauernden Fluges, habe ich über 100 Bilder gemacht. Man könnte auch sagen ich habe nichts anderes gemacht. Faszinierend finde ich jedes mal wieder die Wirkung der Landeklappen der Britten Norman, wenn sie in der Maximalstellung sind. Da ist das Abbremsen körperlich spürbar. Etwas schade war natürlich das die Sicht mit 8km nicht wirklich berauschend war. Aber mir wurde früher schon beim Segelfliegen gesagt das schlechte Sicht nichts macht. Das ist dann gemütliches Fliegen, da man nicht soweit gucken muss. Und direkt nach unten war die Sicht okay. Neben dem Flugplatz Nordholz, der Küste, dem Watt oder dem Hochsee Bergungsschlepper Nordic, kam dann auch irgendwann die Insel Helgoland mit der vorgelagerten Düne in Sicht. Eigentlich viel zu schnell. Wenn ich es auf dem GPS des Piloten richtig gesehen habe, war unsere Maximalgeschwindigkeit bei rund 140kt.

    Vom Flugplatz ging es nach der Landung direkt an den Nordstrand der Düne. Oder anders ausgedrückt an einen Freiluft-Robbenzoo. Wobei ich mir nicht sicher bin wer da wen beobachtet. Die Robben waren jedenfalls klar in der Überzahl. Von den Erlebnissen dort und auf der Hauptinsel werde ich dann in meinem zweiten Blog (ETMN-Pictures) berichten. Den Link werde ich dann hier natürlich einfügen.

    Mit der OFD nach Helgoland
    Das Transportmittel an diesem Sonntag Morgen, die D-IOLN der OFD mit dem passenden Namen "Cuxhaven/Nordholz
    Schneller als der eigene Schatten. Kurz nach dem Start auf der 08 in Nordholz.
    Blick zurück auf den Startplatz. Gut zu sehen der Seeflughafen Nordholz, also der Bereich der zivilen Mitbenutzung.
    Einmal Aeronauticum Freigelände gratis 😉
    Am linken Bildrand ist der Tower zu erkennen. Rechts davon, die eckige Halle ist ein Neubau für den Sea Lion. Etwas dahinter ist ein Streckenradar vom Typ SRE-M6 zu erahnen. Am Horizont lassen sich einezelne Windräder im Dunst ausmachen
    Noch mal der Blick auf das AERONAUTICUM. Im Bild unter der Gate Guard Atlantic befindet sich eine (historische) Häuserzeile. Diese Gebäude wurden bereits errichtet als der Flugplatz noch von Luftschiffen genutzt wurde
    Auch das Areal in der Bildmitte ist historisch. Ursprünglich handelte es sich um ein Ferienheim und wurde später als Stabsbereich des Luftschiffhafens genutzt. Inzwischen ist nur noch ein Teil der Gebäude erhalten und das restliche Gelände ist nun eine Betonwüste die durch REWE und Aldi genutzt wird.
    Golfplätze, wie dieser bei Oxstedt mit Namen Hohe Klint, sind aus der Luft recht markant.
    Die Schönheit der Windräder liegt sicher im Auge des betrachters. Allerdings sind sie aus der Luft ein klasse Windrichtungsanzeiger. Hier im Bild ganz klar Ostwind (an der Küste ehr die Ausnahme)
    Kurz nach dem Start nach Nordholz. Kurs EDXH, Groundspeed 117 kt und noch 16:32 Minuten
    Das sogenannte Deichvorland mit der typischen Vegetation
    Der Pfeil markiert den Hafen von Spieka-Neufeld und die Line zeigt die Position des Deich. Wie man sehen kann gibt es einiges an Deichvorland.
    Über dem Wurster Watt mit Blickrichtung Süden (Bremerhaven). Schon faszinierend es so bei Ebbe zu sehen.
    Schon fast Südseefeeling
    Lotsenstationsschiff (rechts) und Lotsentender (der Shuttle-Service)
    CEMISLE
    Das Spezialfrachtschiff Cemisle ist ein sogenannter "Cementcarrier'", mit eigenem Be- und Entladegeschirr.
    Blick durch den Propeller auf die Insel
    Hochsee-Bergungsschlepper NORDIC mit einer aussenluftunabhängigen Atemluftversorgung und einem Pfahlzug von über 200t
    Im Vordergrund der Nordstrand samt Robben und weiter oben der Flugplatz
    Im Anflug auf die Düne. Gut zu sehen die beiden Bahnen. HIer sind wir im Gegenanflug auf die 15. Sieht zwar relativ lang aus, sind aber tatsächlich nur 480 Meter
    Die Schwestermaschine
    Im Hintergrund mein Transportmittel, die D-IOLN
  • Sat, 02 Mar 2019 21:15:28 +0000

    Zukünftiger Open Skies Airbus in Nordholz
    Zukünftige 15+03

    Am vergangenen Dienstag (26.02.) war mal wieder ein Highlight am Himmel über Nordholz zu sehen. In Hamburg bei Lufthansa Technik wird momentan ein Airbus A319CJ für die Bundeswehr umgerüstet. Am Ende nach rund 150.000 Arbeitsstunden soll dann eine neue Open Skies Maschine für die Bundeswehr bzw. das Auswärtige Amt entstanden sein.

    Open-Skies

    Ursprünglich wurde der Vorschlag zu einem solchen Abkommen vom US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower 1955 ins Gespräch gebracht. Wurde aber in der Folge durch die Sowjetunion verworfen. So dauerte es letztlich bis zum Jahr 1989 als US-Präsident George H.W. Bush die Idee erneut aufgriff. Letztlich wurde der Vertrag über den „Offenen Himmel“ am 24. März 1992 unter Schirmherrschaft der OSZE von 26 Staaten der NATO und des Warschauer Pakts unterschirieben. Inzwischen sind es sogar 32 Staaten und zusätzlich gibt es noch einige Interessenten.
    Bis zum 13.September 1997 besaß Die Bundesrepublik mit einer Tupolew Tu-154M, die aus Beständen der NVA übernommen wurde, eine eigene Open Skies Maschine. Am besagten 13. September kollidierte die Maschine mit einem amerikanischen Transportflugzeug vom Typ Lockheed C-141 Starlifter. Alle 33 Insassen beider Flugzeuge kamen dabei ums Leben. Nach diesem Unfall gab es in Deutschland kein eigenes Flugzeug zu diesem Zweck mehr. Man nutze im Rahmen von Open Skies die Flugzeuge anderer Nationen, meistens Maschinen vom Typ Saab aus Schweden. Da die Flotte der Maschinen, die für Open Skies Flüge zertifiziert sind, immer kleiner wird und vielleicht auch weil man der Rüstungskontrolle in Zukunft größere Bedeutung beimisst, hat sich Deutschland entschieden wieder ein eigenes Flugzeug zu diesem Zweck in der Flotte der Flugbereitschaft zu haben.

    Volkswagen Airbus für die Luftwaffe

    In der Ausschreibung für die Beschaffung der Maschine wurde schon das Muster vorgegeben. Es sollte ein Airbus A319 werden. Bei Lufthansa Technik machte man sich auf die Suche nach einer passenden Maschine. Letztlich wurde man bei Volkswagen fündig. Die hatten einen A319CJ in der Flotte den man loswerden wollte. Die Maschine flog bei VW mit der Kennung VP-CVX. In diesem Fall wählte man aber wohl nicht die Bermuda Inseln aus steuerlichen Gründen als Land der Registrierung. Nach Aussagen die man im Netz findet spielen wohl hauptsächlich Überflugrechte eine Rolle. Die sollen wohl mit der Bermuda Registrierung einfacher zu erhalten sein. Was vielleicht ein wenig merkwürdig anmutet, ist die Tatsache dass man auf die Idee kommen könnte, dass die Bahn des Flughafen in Braunschweig unter anderem für den VW Flieger verlängert worden ist. Denn dieser konnte bis dahin nicht vollgetankt starten, sondern musste dann noch mal in Hannover landen um dort vollgetankt zu werden. Inzwischen fliegt ja auch die DLR einen A320, so macht die Verlängerung wohl schon Sinn.

    Hauptunterschied zwischen dem normalen A319 und dem A319CJ (Corporate Jet) ist die Reichweite. Die Passagierversion liegt bei etwa 6.900 km, der A319CJ bei 11.100 km. Außerdem hat der CJ eine höhere maximale Reiseflughöhe. Die gesteigerte Reichweite wird dadurch erreicht, das im Frachtbereich unter der Kabine zusätzliche Tanks eingebaut sind. Das hat auch zur Folge das etwaiges Gepäck in einem extra Bereich der Kabine transportiert wird. Als die Maschine von Volkswagen zu Lufthansa Technik kam, hatte sie eine VIP Ausstattung. Von dieser sind 2 Toiletten,2 Schränke und die vordere Galley übrig geblieben. Die Wahl viel unter anderem auf die VW Maschine aufgrund der Zusatztanks und weil sie noch nicht außerordentlich viele Flugstunden absolviert hatte. Die Maschine trägt momentan die Kennung D-AISY und wird bei der Luftwaffe unter der taktischen Kennung 15+03 fliegen. Zu den Umrüstungen gehören so banale Dinge wie der Einbau von militärischen Funkgeräten und so gravierende Umbauten wie das Schneiden von 4 Löchern in die Struktur des Rumpf. Insgesamt machen die Umbauten an der Maschine 3 ergänzende Musterzulassungen (Supplemental Type Certificates) nötig. Eine für die strukturellen Änderungen die sich unter anderem durch die Löcher im Rumpf ergeben. Sowie je eine für die Fenster durch die Kameras ihre Aufnahmen machen und für die Kabine. Außerdem braucht das Flugzeug eine militärische Zertifizierung und muss für die Flüge im Rahmen von Open-Skies von allen Mitgliedsstaaten des Abkommens zertifiziert werden. Da man im Rahmen des Abkommens auch Einblick in die Technik der Maschine gewähren muss, wurden an verschiedenen Stellen am Flugzeug zusätzliche Zugangsmöglichkeiten geschaffen. Im Nebenjob soll der Airbus auch in der Lage sein verletzte zu transportieren. Auch beabsichtigt die Bundesrepublik Deutschland die Maschine an andere Open-Skies Nationen samt Crew zu vermieten. Im Inneren der Maschine sind insgesamt 20 Arbeitsplätze zur Überwachung des Flugwegs und der Aufnahmen eingebaut. Die Sitze die dort zum Einsatz kommen werden normalerweise in Hubschraubern eingesetzt. Zusätzlich gibt es im hinteren Bereich der Kabine noch Sitze für bis zu 25 Passagiere. Es gibt auch noch ein paar ungewöhnliche Details. Da nicht an allen Flugplätzen eine Schleppstange verfügbar ist, wird diese normalerweise im Frachtbereich mitgeführt. Da bei diesem Airbus dort aber Tanks untergebracht sind, hat man hier eine Lösung gefunden bei der die Stange in einem Schrank in der Kabine untergebracht wird. Im Heck der Maschine sind 2 Fenster für Kameras angebracht. Diese haben einen Durchmesser von 440 Millimeter und werden durch eine einzelne 4cm dicke Glasscheibe verschlossen. In den vorderen Kamera-Fenstern ist eine optische und eine Infrarot Kamera untergebracht. Die Maschine trägt die Seriennummer 1212 und hatte am 06.05.2000 ihren Erstflug. Es handelt sich um die erste A319 die von Anfang an als CJ gebaut wurde. Wenn man bei google ein wenig nach dem Kennzeichen sucht, findet man tatsächlich ein Repaint für den FS9/FSX. Es gibt im Übrigen im Rahmen des Open Skies abkommen auch vorgaben wie „gut“ die eingesetzten Geräte sein dürfen. Optische Kameras dürfen eine maximale Auflösung von 30cm, Infrarot Kameras von 50cm und bei Radar von 3 m haben. Die beiden Anflüge in Nordholz gingen einmal bis knapp unter 100m und beim zweiten Anflug bis etwa 400m an den Boden. Der zweite Anflug war eigentlich einer im eigentlichen Sinn. Kurz vor Erreichen der Schwelle flog der Airbus einen recht engen Vollkreis. Bei dem waren zum einen die Kamera-Einbauorte gut zu sehen. Zusätzlich war recht gut zu erkennen das im Cockpit auch per Handy gefilmt oder fotografiert wurde. Auf der Oberseite des Rumpfes kann man auch sehen das dort gearbeitet wurde. Hier wurden vor allem Kommunikationsanlagen eingebaut. Das war jedenfalls mal wieder ein spannender Besucher in Nordholz. Am heutigen Samstag war die Maschine übrigens ein weiteres mal in Nordholz. Im Juni soll die Maschine an die Bundeswehr übergeben werden. Mal sehen ob man sie dann noch mal in der endgültigen Lackierung in Nordholz sieht.

    Open Skies Airbus über Nordholz
    Zukünftige 15+03
    Zukünftige 15+03
    Ehemalige VP-CVX, jetzige D-AISY, zukünftige 15+03. Im Anflug auf die 26 in Nordholz, Gear Up
    D-AISY
    D-AISY
    Das Fahrwerk wurde dann doch noch ausgefahren.
    VP-CVX
    VP-CVX
    Noch in der Volkswagen Lackierung
    VP-CVX
    VP-CVX
    Aus dieser Perspektive sieht die Maschine recht "normal" aus.
    VP-CVX / D-AISY
    VP-CVX / D-AISY
    Der erste Anflug ging bis auf etwa 250ft
    Sea Lynx
    Sea Lynx
    Lynx wird zur Halle geschleppt
    D-AISY
    D-AISY
    Anflug Nummer 2 endete in etwa 400m Höhe
    15+03
    15+03
    Vermutlich der einzige A319 mit 4 Löchern im Rumpf
    Fotografen, nicht nur am Boden
  • Thu, 14 Feb 2019 15:35:07 +0000

    Spotten, Nordholz 14.02.2019

    Am heutigen Donnerstag hatte ich erst überlegt nach Finkenwerder zu Airbus zu fahren. Dort sollte der erste A380 für ANA in einer Schildkröten Sonderlackierung fliegen. Tatsächlich tat er dieses dann auch. Allerdings ohne mich, da ich mich nicht so wirklich zu der Fahrt motivieren konnte. Um aber nicht ganz leer auszugehen habe ich mich dann aber zumindest nach Nordholz an den Flugplatz begeben. Dort war mit der P-3C 60+08 auch tatsächlich Flugbetrieb. Dazu waren auch noch einige Sea King und Lynx unterwegs. So habe ich zumindest ein paar schicke Aufnahmen machen können und so das Wetter sowie den freien Tag doch noch genutzt. 

    Spotten ETMN 14.02.2019
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    83+03 und 89+71
    83+03 und 89+71
    P-3C 60+08
    P-3C 60+08
    P-3C 60+008
    P-3C 60+008
    83+23
    83+23
  • Sun, 10 Feb 2019 15:46:32 +0000

    Spotten Januar / Februar und Insolvenzen

    Im Januar und Februar (zumindest bis heute) war es recht mau was das Spotten angeht. Was aber nicht unbedingt am Flugplatz gelegen hat. Ehr habe ich den Weg nicht so wirklich gefunden. 2 Wochen lang hatte ich Spätschicht, da klappt es nicht wirklich. Und in der rechtlichen Zeit müssen dann ja auch wenigstens 3 Dinge zusammen kommen. Motivation, Wetter und Flugbetrieb. An den meisten Tagen hat es dann aber an einem oder mehreren der Dinge gehaperd. Zum ersten mal haben alle 3 Dinge am 23 Januar gepasst. Da wollte ich allerdings eigentlich den Sonnenuntergang fotografieren, habe aber einen Umweg über den Zivilflugplatz gefahren. Tatsächlich gab es dort sogar Aktivität. Eine Cessna 525 CitationJet der  CJ1 der tschechischen T-Air war gerade im Begriff abzufliegen. Wie man an den Bildern sieht, war ich für das 600mm Objektiv zu dicht und später als ich auf das 90er gewechselt hatte, war die Maschine schon in Bewegung und damit wieder das falsche Objektiv. Es sieht so aus, als wenn die Maschine nach Düsseldorf geflogen ist und am 24.01. ein weiteres mal in Nordholz war. Im Februar, ganz genau am 03. habe ich ein paar Maschinen auf Reiseflughöhe fotografiert. Ein kleines Highlight war dabei die C-40A der US Navy. Da es nur 15 Maschinen dieses Typs gibt, schon relativ selten zu sehen. Zusätzlich sind mir noch ganz schicke Bilder einer KLM 777 sowie einer British Airways 787 gelungen.  

    Hercules aus den Niederlanden

    AM Freitag den 08.Februar entdeckte ich eine niederländische Hercules auf meinem Radar. Nach dem ich mich erstmal selbst motivieren musste loszufahren, kam ich dann am Flugplatz an. Wie immer in solchen Situationen geschätzte 2 Minuten nachdem die Hercules ihren zweiten von 2 Anflügen beendet hatte.  Meine Enttäuschung darüber teilte ich der Luchtmacht per Twitter mit. Wie man sieht wurde auch prompt geantwortet. Eine der vielen Dinge die mir an den niederländischen Streitkräften gefällt. Da ist der Kontakt zu den Bürgern meiner Meinung nach direkter. Kann aber natürlich auch sein, das man als außenstehender einen anderen Blick hat. Letztlich habe ich dann das beste aus der Situation gemacht, und zumindest die kurz darauf landende Do 228 57+04 fotografiert. Als trost bleibt das es eh kein tolles Wetter zum fotografieren war. 

    Insolvenzen und Defizite

    Der Anfang des Monats Februar war von Insolvenzen geprägt. Nachdem Germania am 09. Januar noch mit der D-ASTR in Nordholz zum Pilotentraining war, beantragte man am 04.02.2019 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und stellte in der darauf folgenden Nacht den Flugbetrieb ein. Im Nachhinein wurde auch bekannt das die Januar Gehälter der Angestellten nicht gezahlt wurden. Mitte Januar gab es noch die Meldung das die kurzfristigen Liquiditätsprobleme gelöst wurden. Das war offenbar nicht der Fall. Damit ist das Pilotentraining der Germania in Nordholz auch Geschichte. Gut nur das es mit den Linienflügen von Nordholz nicht geklappt hat. Bei manchem Flugplatz in Ostdeutschland machten die Germania Flüge über 50% des gesamten Verkehrs aus. Gut das ich zumindest 2 oder 3 mal die Gelegenheit hatte, die Germania in Nordholz zu fotografieren. Die Airline hat wohl versucht in die Lücke zu stoßen die Air Berlin hinterlassen hat. So hatte man auch 20 A320NEO bestellt, die im kommenden Jahr (2020) ausgeliefert werden sollten. Offensichtlich waren die Margen in dem Segment, welches Germania versucht hat zu füllen, zu gering. 

    Yourways

    Ebenso im Februar kam die Meldung das Yourways am Nordholzer Flughafen Geschichte ist. Anfangs startete das Unternehmen als reiner Charterflug Anbieter (Privateways), unter anderem mit dem in Europa noch recht neuen Honda Jet. Anfang 2018 wurde eine weitere Gesellschaft (Yourways) gegründet um mit dieser Inselflugverkehr durchzuführen. Aber schon nach rund 7 Monaten war hier schluss. Der letzte Flug der dabei eingesetzten Kodiak ist in diversen Datenbanken ende September festgehalten. Zwischenzeitlich war aber das AOC schon auf Yourways umgeschrieben. Daher wollte man sich wohl wieder auf den Charterflugverkehr beschränken. Das dann wohl auch unter dem Namen Yourways. Das hat dann aber wohl auch nicht geklappt. Zumindest scheint es so das seit Ende Dezember keine der Maschinen mehr abgehoben ist. Laut hiesigen Zeitungen sollen Maschinen und Piloten wohl durch die Firma Pro Jet übernommen worden sein. Wobei es mich ein wenig verwundert, das offensichtlich nicht nur Piloten und Flugzeuge übernommen wurden. Den Offenbar ist einer der Beiden Gründer (Benjamin Götze) von Yourways/Privateways nun Mitglied der Geschäftsführung bei der Firma Pro Jet GmbH. Seit Dezember 2018, genau der Zeitpunkt an dem Yourways den Betrieb offenbar eingestellt hat.    

    SeaAirport - mal wieder

    Offenbar ist es eine Art Naturgesetz, das einmal im Jahr die Sau durch das Dorf getrieben werden muss. Die Sau ist in diesem Fall der Zivilflugplatz in Nordholz. So war in der Presse und in einigen Parteien der Jährliche Zuschuss von 300.000€ zum Betrieb des Airport Thema. Und wie jedes mal wurde natürlich umgehend gefordert, das der Airport geschlossen wird, bzw. die öffentliche Hand ihr Engagement beendet. Und wie jedes Jahr wahr ein paar Tage später dann in einer kleinen Meldung zu lesen, das der Kreistag dem Defizit Ausgleich zugestimmt hat. Ich frage mich natürlich, warum man von Seiten der Zeitung aus diesem ganzen überhaupt eine Meldung gemacht hat. Oder wer den Artikel „diktiert“ hat. Auf der anderem Seite frage ich mich auch, warum die Zeitung zum Beispiel was die Insolvenz von Yourways angeht, nicht mal genauer nachfragt. Stattdessen versteht man sich offenbar ehr als PR-Abteilung von Firmen.    

    Spotten Januar – Februar 2019
    Cessna CJ 525
    Cessna CJ 525
    Ok-PBS der T-air
    Cessna CJ 525
    Cessna CJ 525
    Ok-PBS der T-air
    Cessna CJ 525
    Cessna CJ 525
    OK-PBS der T-air
    Cessna CJ 525
    Cessna CJ 525
    OK-PBS der T-air
    US Navy
    US Navy
    C-40A 168981 in 39.000ft
    KLM
    KLM
    PH-BVN eine 777-306ER in 31.000ft
    British Airways
    British Airways
    Boeing 787-9 in 34.000ft
    Dornier Do-228LM
    Dornier Do-228LM
    57+04
    Dornier Do-228LM
    Dornier Do-228LM
    Die 57+04, die ältere der beiden "Öl-Do's"
  • Tue, 18 Dec 2018 22:48:08 +0000

    Letzter Besuch einer Antonov 124 in 2018

    Am heutigen Dienstag besuchte eine Antonov 124 Nordholz. Und nach Aussage des Zivilflugplatz ist das auch das letzte mal im Jahr 2018. Wie ich finde ein mehr als würdiger Abschluss des Spotterjahr 2018. Das wird in den verbleibenden Tagen wohl nur schwer zu toppen sein. 
    Bei der UR-82007 handelt es sich um die 5. überhaupt gebaute Antonov 124. Zieht man die 2 Prototypen ab, ist es also die dritte gebaute Serienmaschine. Und gleichzeitig ist sie die älteste noch fliegende „124“. Die erste Serienmaschine stürzte am 13.10.1992 ab. Bei einem Flug im Rahmen der staatlichen Zulassungsprüfung kam es unter der Leitung von S.A. Gorbig zum ersten Absturz einer Antonov 124. Ziel des Fluges war die Steuerbarkeit der Maschine bei maximalem Staudruck zu untersuchen. Zum Zeitpunkt der größten aerodynamischen Belastung, wurde die Radarnase zerstört. Die Trümmer der zerstörten Radarnase beschädigten 2 Triebwerke so schwer das sie sich entweder automatisch herunterfuhren oder ausfielen. Auch hatte die Crew keine brauchbaren Geschwindigkeitsangaben mehr, da auch diverse Systeme durch die Triebwerksausfälle nicht mehr funktionierten. In dieser Situation flog eine Antonov 22 parallel zur Maschine, damit die Crew einen Anhalt ihrer Geschwindigkeit hatte. Etwa 40 Kilometer vor dem Flugplatz in Kiew kollidierte die Maschine mit Bäumen und alle 8, sich zu diesem Zeitpunkt in der Maschine befindlichen Personen fanden den tot. Ein Ingenieur überlebte, da er zuvor zum Ausstieg mit dem Fallschirm aufgefordert worden war.      

    SALIS-Nun rein ukrainisch

    Bisher war es so das die Maschinen im Rahmen von SALIS (Strategic Airlift International Solution) von Antonov Airlines (Ukraine) und Wolga-Dnjepr (Russland) gestellt wurden. Im April 2018 gab der russische Partner aber sein Ausscheiden zum Ende des Jahres 2018 bekannt. Der neue SALIS Vertrag wurde nun allein an Antonov Airlines vergeben. Diese ist zusammen mit der deutschen Firma Aircargonet ein Jointventure  eingegangen. Die Ukrainer halten 51% der Firmenanteile, der deutsche Partner 49%. Aircargonet war auch schon in der Vergangenheit für die Bundeswehr tätig. Sie charterte IL-76 der Usbekistan Airlines um damit Transportflüge nach Temez durchzuführen. Im neuen Unternehmen ist Aircargonet hauptsächlich für die Logistik und als Ansprechpartner für die deutschen Behörden verantwortlich. 

    In der Vergangenheit war es so, das 2 Antonov 124 in Leipzig fest stationiert waren. Das soll wohl auch ab dem 1.1.2019 so bleiben. Diese Maschinen sollen innerhalb von 72 Stunden abrufbar sein. Im bisherigen Vertrag war dann vorgesehen das 2 weitere Maschinen innerhalb von 6 und weitere 2 innerhalb von 9 Tagen. Fraglich ist aber ob Antonov Airlines überhaupt 6 Maschinen zusagen kann. Denn sie besitzen in Summe gerade mal 7, bei Wartungen könnte es da schnell eng werden. Und auch auf Deutschland kommen ggf. Probleme zu. Bisher hat Deutschland rund 800 Flugstunden pro Jahr im Rahmen von SALIS „verbraucht“. Experten gehen aber davon aus, das Antonov Airlines als alleiniger Partner, nicht mehr als 900 Stunden pro Jahr wird leisten können. Da wird sich also eine Lücke auftun. Es wird spannen zu sehen wie die geschlossen wird. Es wird auch in verschiedenen Medien berichtet, das wohl auch die Antonov 225 teil des neuen Vertrags sein soll. Diese ist wohl zum gleichen Preis wie die Antonov 124 mit angeboten worden.  

    Die Flugstundenpreise liegen bei den Ukrainern etwa 1/3 höher als vorher bei den russen und sind bei etwas 35.000€. Diese dürften mit der Monopolstellung nicht gesunken sein. 

    Unabhängig von allen politischen und anderen Problemen, war dieser Tag eine tolle Gelegenheit der Maschine  ganz nah zu kommen. Und es ist schon beeindruckend wie winzig ein Gabelstapler im Rumpf der Antonov wirkt. 

    UR-82007 in Nordholz
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Antonov 124-100M
    UR-82007
    UR-82007
    Auge in Auge mit dem Giganten. Der Gabelstabler wirkt fast verloren im Rumpf der Antonov
    Auge in Auge mit dem Giganten. Der Gabelstabler wirkt fast verloren im Rumpf der Antonov
    Antonov 124 UR-82007. Der letzte Besucher einer Antonov 124 im Jahr 2018. So hat das Spotterjahr 2018 schon einen tollen Abschluss gefunden.
    Antonov 124 UR-82007. Der letzte Besucher einer Antonov 124 im Jahr 2018. So hat das Spotterjahr 2018 schon einen tollen Abschluss gefunden.
  • Sun, 02 Dec 2018 16:36:17 +0000

    Eigene Metadaten in Lightroom

    Vor ein paar Tagen habe ich herausgefunden wie man eigene Metadaten-Felder in Lightroom zufügen kann. Das klingt erst mal nicht weiter begeistern und das gleiche kann man auch mittels Stichwörtern lösen. Aber der Vorteil ist, das man so feste Felder für die Daten hat und es so immer klar ist, welche Daten wo eingetragen werden sollen. Außerdem bietet das ganze den Vorteil das diese neuen Felder, wenn man es denn möchte, auch in der Metadaten Suche von Lightroom angezeigt werden. Man hat dann zum Beispiel ein Feld „Hersteller“ welches man auswählen kann um alle Bilder von Flugzeugen eines bestimmten Herstellers anzeigen zu können. Die Daten werden nur Lightroom intern gespeichert, das heiß sie gehen bei einem Export verloren. Was ja auch klar ist, da es diese Daten in den Standard IPTC Feldern nicht vorgesehen sind. Aber auch dafür gibt es Abhilfe. Mit einem Tool namens „META DATA WRANGLER“. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem man die eigenen Daten in bestehende IPTC Felder schreiben kann. Man kann also ein Feld, das man nicht benötigt, mit den eigenen Daten füllen. Es gibt zum Beispiel Felder wie „Kategorie“ oder „andere Kategorie“, die zum Beispiel bei mir ungenutzt sind. Ich habe mir für meine Bedürfnisse folgende Felder erstellt.

    • Airport (Als ICAO CODE)
    • Hersteller
    • Betreiber (Airline oder Streitkräftenamen)
    • Typ
    • Typ-ICAO
    • Kennzeichen
    • MSN
    • militär (ja/nein)
    • Sonderlackierung (ja/nein)

    Ich bin mir noch nicht sicher ob ich das auch für alle Bilder der Vergangenheit eingebe. Aber bald ist ja Weihnachten und da habe ich 2 Wochen Urlaub, das wäre ja eine gute Beschäftigung für diese Zeit. Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher ob ich dann zusätzlich noch Stichwörter vergebe. Mit einem weiteren Plugin ist es möglich sich eine eigene Metadaten Ansicht zu erstellen. Das nennt sich Jeffrey’s “Metadata-Viewer Preset Editor. So ist man in der Lage festzulegen an welcher Stelle die Metadaten in der Ansicht in Lightroom erscheinen. Ich habe mir eine eigenen Preset mit Namen Aviation erstellt und da meine eigenen Felder weit oben platziert, so das ich nicht weit scrollen muss.

    Rechts sieht man die selbst angelegten Felder

    Wie kommen die Felder in Lightroom?

    Damit die eigenen Felder in Lightroom auftauchen, ist es erforderlich ein eigenes Plugin zu erstellen. Das klingt erstmal dramatisch, ist es aber nicht. Der erste Schritt ist, das man sich überlegt wo man den Ordner mit dem Plugin speichern will. Wenn man sich darüber im klaren ist, erstellt man einen Ordner mit dem Namen den das eigene Plugin tragen soll. Wichtig ist das am Ende des Ordnernamens „.lrplugin“ steht. In meinem Fall habe ich den Ordner „meine-metadaten.lrplugin“ genannt. In diesem Ordner erstellt man nun zwei Dateien. Rechtklick, Neu, Textdatei. Die eine nennt man „CustomMetadata.lua“ den anderen „info.lua“. Diese beiden Dateien muss man denn entsprechend anpassen. Die Info.lua sieht folgendermaßen aus.

    return {
    LrPluginName = „Meine Metadaten“,
    LrToolkitIdentifier = „eike.custom.metadata“,
    LrSdkVersion = 2,
    LrMetadataProvider = ‚CustomMetadata.lua‘,
    }

    Das Feld LrPluginName gibt den Namen an mit dem das PLugin im Lightroom Zusatzmodulmanager angezeigt wird. LrToolkitIdentifier ist der Name den Lightroom intern verwendet um das Plugin mit dem Katalog zu verknüpfen. Daher ist es extrem wichtig das der hier verwendete Name einzigartig ist und auch in Zukunft nicht von einem anderen Plugin verwendet wird. Daher habe ich meinen Namen verwendet. Hat man diese beiden Anpassungen vorgenommen, ist man mit der ersten Datei schon fertig. Nun geht es daran die CustomMetadata.lua anzupassen.

    return {
    schemaVersion = 2, — Dieser Wert muss bei jeder Änderung an den unten stehenden Daten erhöht werden

    metadataFieldsForPhotos = {
    — Man kann beliebig viele eigene Felder haben (in diesem Beispiel 9)… Jeder title und id müssen aber eindeutif / einzigartig sein.
    — „searchable“ auf true setzen um es als Kriterium für Smart Collections verfügbar zu haben.
    — Wenn „searchable“ und „browsable“ auf true stehen, werden sie in der Metadata Suche von LR angezeigt.
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“Manufact“, title=“Hersteller“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“typ“, title=“Typ“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“Typicao“, title=“Typ-ICAO“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“Reg“, title=“Kennzeichen“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“military“, title=“militär“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“operator“, title=“Betreiber“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“airport“, title=“Airport“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“sonderl“, title=“Sonderlackierung“ },
    { dataType=“string“, searchable=true, browsable=true, id=“msn“, title=“MSN“ },
    }
    }

    Eigentlich ist das relativ einfach. Einfach die dataType Zeilen den eigenen Bedürfnissen anpassen. id ist dabei die Lightroom interne Bezeichnung, title der Text der in der Metadatenansicht angezeigt wird. Braucht man mehr eigene Felder, kann man eine bestehende Zeile einfach kopieren, braucht man weniger kann man Zeilen entfernen. Wenn man das Plugin neu erstellt muss der Wert bei schemaVersion auf 1 stehen. Wenn man Änderungen macht, Felder zum Beispiel zufügt, erhöht man die Zahl. Wie man in meinem Beispiel sieht, habe ich schon mal eine Änderung gemacht, daher die 2. Zum editieren der Dateien würde ich Notepad++ empfehlen. Denn es ist wichtig das man die Dateien als „plain Text“ speichert, ohne irgendwelche Formatierungen. Wordpad oder Word aus Windows wären nicht geeignet, der normale Editor in Windows schon. Allerdings ist Notepad++ wesentlich komfortabler. Mit diesen Schritten ist das Plugin fertig und muss nur noch wie jedes andere Plugin in LR über den Zusatzmodulmanager geladen und aktiviert werden. Hat man das getan, sollten die eigenen Felder auftauchen in Lightroom, wenn man alle anzeigen lässt. 

    Eigener Metadaten Preset

    Hier habe ich mal eine kleine Beschreibung aufgenommen wie man die Metadaten dann in eine bestimmte Reihenfolge bekommt. Da ich mir dachte das es einfacher ist sich das ganze anzuschauen, habe ich mal ein kurzes Video aufgenommen. Ggf die Lautstärke etwas weiter aufdrehen, das Mikrofon hat recht leise aufgenommen. Ich hoffe aber es ist trotzdem verständlich.

    Beispiel Download

    Download

    Da ich weiß das es recht schwierig sein kann, durch die einzelnen Dateien und die Anpassungen zu steigen, habe ich mein Plugin hier mal als Download. Sollte aber entsprechend angepasst werden.
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  • Thu, 29 Nov 2018 20:00:35 +0000

    Kurzspotten in Nordholz

    Eigentlich war mein Plan das an diesem Tag ausgezeichnete Wetter zu nutzen und mal wieder einen Sonnenuntergang zu fotografieren. Als ich dann auf halben Weg in Richtung Nordholz war, sah ich eine P-3 am Himmel. Tatsächlich war die 60+07 wohl schon den ganzen Vormittag damit beschäftigt Platzrunden zu fliegen. Also habe ich meine Pläne geändert und einen Zwischenstopp am Flugplatz eingelegt. Seit über einer Woche herrscht hier an der Küste Ostwind, was eigentlich ungewöhnlich ist. Also war die Bahn 08 in Betrieb. Eigentlich war das immer meine favorisierte Stelle am Flugplatz. Allerdings ist es mit einem Objektiv mit einer Anfangsbrennweite von 150mm unpraktisch. Und dazu kommt dann auch noch, das die Sonne im November zu dieser Zeit schon recht weit im Westen steht. Letztlich habe ich dann versucht das beste aus der Situation zu machen. Da das Licht eh schon recht schmal bemessen war für das Objektiv, war dann das Ziel Bilder mit Propellern in vorm von Kreisen aufzunehmen. Wenn man von einer Menge Ausschuss absieht, ist das auch ganz gut gelungen. Und ich denke ich werde mir von meinem Weihnachtsgeld mal eine Grundreinigung der Kamera bzw. des Sensors schenken. Was man da bei Blende 11 und höher zu sehen bekommt ist schon erschreckend. Ein weiteres Handicap waren die Temperaturen. Schon nach 20 Minuten waren die Finger nur noch für grobe Tätigkeiten zu gebrauchen. Da viel der Abschied nicht so schwer. Toll ist immer wieder was einem dann zuhause beim Betrachten der Bilder auffällt. So hat die 60+07 auf der Bugfahrwerksklappe einen Text. Dort steht geschrieben 100% Technik. Dank Facebook kenne ich nun auch den Hintergrund. So kommentierte ein Leser von Spotterblog das Bild mit folgenden Worten.

    Das ist die Markierung für ein Einsatzkontingent in dem die Technik zu 100% das Luftfahrzeug bereitstellen konnte …. und keine Flüge

    aufgrund technischer Mängel ausgefallen sind…

    Ich habe jetzt auch mal ein paar Bilder ausgewählt, die vielleicht nicht 100% scharf sind. Aber so viele Aufnahmen habe ich nicht gemacht und von den gemachten ist auch noch ein Teil (50%) in den Papierkorb gewandert. Da bei diesen so keine wirkliche Schärfe vorhanden war. Ich hoffe die Auswahl gefällt. 

    P-3C 60+07
    P-3C 60+07
    Gut das man bei den Bildern nicht sehen kann welche Menge an Staub ich „wegstempeln“ musste
    60+07
    60+07
    Die P-3 von hinten
    P-3C 60+07
    P-3C 60+07
    Die 60+07 im Final beim Anflug auf die Bahn 08
    Die Tage werden kürzer und damit auch das Zeitfenster in dem man fotografieren kann. Gearbeitet habe ich bis 14.30 und die Sonne geht gegen 16.10 schon wieder unter. Da traf es sich ganz gut das die 60+03 fleißit am Platzrunden fliegen war. Und soviele Aufnahmen von Nordholzer Maschinen gab es in diesem Jahr ja noch nicht.
    60+07
    60+07
    60+07
    60+07
    Über der 08. Kurz vor dem Aufsetzen
    P-3C 60+07
    P-3C 60+07
    Detail an der Fahrwerkslappe. Ich würde denken das es 100% Technik heißt
  • Tue, 27 Nov 2018 21:08:06 +0000

    Bildbearbeitungsprogramme im Vergleich

    Es gibt ja (inzwischen) viele relativ gleichwertige Lösungen, was die Verwaltung und Bildbearbeitung angeht. Zum Teil unterscheiden sie sich aber deutlich im Preis und auch im Umfang. Spontan fallen mir folgende Programme ein, bzw kann ich zu diesen was sagen, da ich sie mehr oder weniger nutze.

    • Capture One
    • Lightroom CC Classic
    • ACDSee Photo Studio Ultimate 2019
    • ON1 Photo RAW 2019
    • Digital Photo Professional 4

    Je nach Hersteller, ist meistens schon ein Programm vorhanden, welches man mit der Kamera bekommt. Bei mir als Canon User ist es Digital Photo Professional 4. Ich glaube als Sony Nutzer hat man zum Beispiel die Möglichkeit Capture One relativ günstig zu erwerben. 

    Kommen wir zum wichtigsten, den Ergebnissen der der einzelnen Programme. Vorweg gesagt, vernünftige Bilder erstellt eigentlich jedes Programm, das ist letztlich auch einbe Frage des subjektiven Empfindens. Und ich habe sicher auch die Programme nicht voll ausgereizt. AUßer bei Lightroom fehlt es mir da an Expertise.

    Wie man sieht gibt es mehr oder weniger große unterscheide in den Ergebnissen. Bei Digital Photo Professional 4 habe ich es vielleicht ein wenig mit der Sättigung der blauen Farbtöne übertrieben. Aber es zeigt sich auch das eigentlich kein Bild dabei ist das völlig „daneben“ ist. Capture One fehlt jetzt in diesem Vergleich. Wozu gibt es Testversionen. Neben den unterschieden im Ergebnis gibt es natürlich auch Abweichungen im Handling oder im Preis. Hier mal eine kleine Aufstellung. 

    Preise
    Capture one 11 DPP ACDSEE PS Ultimate 2019 ON1 Photow Raw 2019 Lightromm CC Classic 8 Lizenz 349,00 € gratis 114,95 € 99,00 €
    Abo (1 Jahr) 180,00 €
    97,00 €
    142,68 € v

    Wie man sieht gibt es deutliche Unterschiede in den Preisen. Capture One ist sowohl im Abo und auch als Lizenz der Spitzenreiter. Ausnahme bilden die Nutzer von Sony und Fuji Kameras, hier gibt es deutliche Rabatte. Für den Betrag erhält man die Software Capture One und das war es. 

    Digital Photo Professional hingegen für Nutzer der meisten Canon Kameras Gratis. Im Normalfall liegt die Software der Kamera bei, kann aber auch bei Canon nach Eingabe der Kamera-Seriennummer herunter geladen werden. 

    ACDSee Photo Studio Ultimate ist günstiger und bietet im ABO noch eine Vielzahl weiterer Programme. So zum Beispiel zur Videobearbeitung und Konvertierung. Auch ist im Preis eine „Cloud“ inbegriffen. 

    ON1 Photo Raw 2019 ist frisch erschienen und das günstigste Programm. Ein Abo gibt es nicht. Es gibt aber eine Art „Club“ mit Namen Pro oder Pro Plus. Da gibt es dann zusätzlich monatlich Presets und ähnliches. 

    Lightroom CC Classic 8 ist zusammen mit Photoshop und Lightroom CC (Cloud Variante) sowie  20 GB Speicher Teil des Adobe Fotografen Abo. Diese Software gibt es seit Version 7 nur noch im Abo. Das beinhaltet alle Updates, sowie Schriftarten, Adobe Spark (erstellen von Grafiken) und Adobe Portfolio (Webseite).

    Mit Lightroom CC Classic 8 entwickeltMit Capture One 11 entwickelt

    In der zweiten Bilderserie habe ich einfach mal eine RAW-Datei genommen und sie nur umgewandelt in ein jpeg mit 1700px Breite. Regler habe ich keine bewegt, ggf die Ausgabeschärfe auf Monitor gestellt. Da wo es möglich war, habe ich die Jpeg Qualität auf 95 gesetzt. Wie man sehen kann, gibt es zwar keine gravierenden Unterschiede. Es ist aber gut zu sehen das jedes Programm die RAW Daten etwas anders interpretiert. Was einem nun besser gefällt ist sicher wieder sehr subjektiv. Und natürlich haben alle Programme ihr stärken und Schwächen. Dazu nun etwas ausführlicher. Zusätzlich ist darunter noch mal ein Vergleich zwischen dem Bild wie es aus Lightroom gekommen ist und unter „After“ das gleiche Bild wie es Capture One interpretiert hat.
    Grundsätzlich ist mein Eindruck das Capture One eine größere Grundschärfe bietet als Lightroom und auch die Farben sind etwas glänzender. Lightroom sit mehr wie mattes Papier und Capture One dann Glanzpapier.

    Lightroom

    Stärken
    Lightroom ist vermutlich das kompletteste Programm im Test. Neben der Möglichkeit die Bilder zu bearbeiten ist es auch eine mächtige Bildverwaltung. Was den Komfort beim Zuweisen von Stichwörtern oder Beschreibungen angeht ist Lightroom klar vorne. Und das mit weitem Abstand. Keines der anderen Programme kommt dem auch nur im Ansatz nahe, am ehesten noch ACDSee. Bei den meisten anderen Programmen sind diese Funktionen nur rudimentär vorhanden oder wie bei DPP überhaupt nicht. Auch bietet LR die Möglichkeit den Bildern eine GPS Position zuzuweisen. Dies geht recht einfach, man zieht die Bilder auf eine Karte und die entsprechende Position wird gespeichert. Man kann auch zum Beispiel mit dem Handy einen Track speichern, und diesen in Lightroom importieren. Danach werden die Bilder dann automatisch anhand der Aufnahmezeit auf der Karte platziert. Weitere große Stärke von Lightroom ist der Export. Wer zum Beispiel Bilder auf Flickr oder Facebook hochlädt, wird das Programm lieben. Dies passiert dann alles per Drag&Drop in Lightroom und ist sehr flexibel. So braucht man Bilder nicht erst auf die Festplatte exportieren und das vielleicht noch in verschiedenen Abmessungen, je nach Zweck. Auch kann man die Stichworte, Titel Beschreibung von Lightroom übernehmen, und auch als Beschreibung auf Facebook nutzen. Auch eine Integration in einen WordPress Blog bietet Lightroom. Klingt vielleicht wie eine Kleinigkeit, ist aber extrem effizient und zeitsparend.
    Auch die einzelnen Regler sind in LR durchdacht und schon in der Reihenfolge angebracht wie es am meisten Sinn macht. Auch ist es zum Beispiel nicht wirklich möglich ein Bild in LR völlig zu überschärfen, da die Regler das nicht hergeben. Das Programm schützt den Anwender quasi vor sich selbst. In Verbindung mit den Filtern (Radial oder Verlauf) sind die Regler von Lightroom extrem leistungsfähig. Alle Änderungen die man durchführt werden „nur“ in der Datenbank von Lightroom gespeichert und nicht am Bild selbst durchgeführt. Daher bleibt das Foto immer unberührt. Eine neue Version der Aufnahme entsteht immer erst beim Export. Auch Änderungen an EXIF oder IPTC Datensätzen werden nicht in der Datei selbst, sondern nur in der Datenbank oder, wenn man es wünscht, in separaten xmp Dateien gespeichert. Vorbildliche Unterstützung eines zweiten Monitors. 

    Schwächen 
    Eine der Schwächen für mich ist, das man immer mit dem „ganzen“ Bild arbeitet. Man sagt erst im letzten Schritt (Export), welche Größe das Bild am Ende haben soll. Ich persönlich finde es schwierig, die Schärfe zu beurteilen, wenn ich ein Bild von 5000 Pixel vor mir habe. Am Ende das exportierte Bild aber nur 1600 Pixel haben soll. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Man könnte als Workaround das Bild zum Beispiel in der gewünschten Größe exportieren und direkt wieder in LR importieren um dann zu schärfen. Oder aber man exportiert das Bild zu Photoshop, ändert dort die Größe und schärft es dann. Auch ist Lightroom nicht gerade Ressourcen schonend und wird zum Teil recht zäh in der Reaktion. Meistens hilft dann einmal beenden und wieder starten. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache das Lightroom nicht mit Dateien, also einzelnen Bildern, sondern einem Katalog arbeitet. Daher ist es immer erforderlich Bilder die man in LR bearbeiten will erst in einen Katalog zu importieren. Ist also eigentlich kein Programm um nur mal eben ein Bild in der Größe zu ändern. Und ich würde nach ein paar Jahren der LR Nutzung sagen das man hier in einigen Bereichen Kompromisse eingeht um insgesamt den größten Nutzen zu haben. Die Oberfläche ist nicht flexibel und es können zum Beispiel bestimmte Regler nicht anders positioniert werden. 

    Digital Photo Professional

    Stärken
    Kann fast alles was die anderen Programme kann in punkto Bearbeitung / Entwicklung und das Gratis. Oberfläche ist den eigenen Bedürfnissen anpassbar. Zusatzfunktionen mit Canon Objektiven.

    Schwächen
    Das ganze Interface wirkt ein wenig betagt. Auch ist manche Funktion relativ versteckt und auch nicht unbedingt intuitiv. Keine Verwaltung der Bilder möglich. Komplett andere Skala der Regler. So geht Schärfe von 1-4, die meisten anderen Programme arbeiten mit einem 100er Bereich. Insgesamt wirkt das Programm ein wenig überholt und solche Dinge wie Social Media sind dort nicht vorhanden. 

    Capture ONE

    Stärken
    Capture ONE ist nach meiner Erfahrung die Nummer 1 was die Bildqualität angeht. Die Funktionen zum selektieren einzelner Bereiche oder auch zum Schärfen sind klasse und den Kontrahenten deutlich überlegen. Außerdem gibt es ein ganz interessanten Ansatz was die Einstellung der Farbbalance angeht. Dies geschieht über einen kombinierten Regler für für die Tönung und die Heiligkeit. Und das entweder für das Bild gesamt oder getrennt nach Tiefen, Lichtern und Mitteltönen. Wasserzeichen, Texte und Export-Presets beherrscht Capture One auch. Hervorzuheben ist auch noch der Export. Dort hat man die Möglichkeit das Bild als Vorschau in der gewünschten Größe zu sehen, so lässt sich auch die Schärfe wesentlich besser beurteilen. Eines der Features das mir sehr gut gefällt. Bei Capture One ist es möglich entweder mit einzelnen Dateien oder wie bei Lightroom mit einem Katalog zu arbeiten. Allerdings werden auch bei dem Arbeiten auf der Festplatte im Hintergrund Vorschauen usw angelegt. Zweiter Monitor wird unterstützt. 

    Schwächen
    Ganz klar die Verwaltung. Meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelöst. Kann aber auch daran liegen das ich inzwischen einen anderen Arbeitsablauf gewöhnt bin. Weniger Export-Möglichkeiten als im Vergleich bei Lightroom. Die Größenangabe der Datei ist nicht wirklich zu gebrauchen, mehr ein grober Anhaltspunkt. Der Preis ist meiner Meinung nach auch ein Schwachpunkt, sowohl im Abo als auch als Lizenz. Allerdings hat man bei Phase One wohl auch einen anderen Kundenkreis im Auge und da ist der Preis wohl kein Kriterium.

    ACDSee Photo Studio Ultimate

    Stärken
    Eine der Stärken von ACDSee ist die Geschwindigkeit. Das Programm startet am schnellsten von allen und ist auch daher gut dazu geeignet ein Bild nur mal in der Größe zu verändern. Mit ACDSee bekommt man auch einen Erweiterung im Kontextmenü der Explorer, mit Namen Pica View. Diese sorgt für eine Schnellansicht eines markierten Bildes. Auch hier gibt es wie bei LR eine Karte mit der man GPS Daten zu den Bildern ergänzen oder anzeigen lassen kann. Tolle Funktionen wenn man auf die Schnelle 100 Bilder in einer bestimmten Größe haben will. Insgesamt Flexibel. Günstiger Preis. Daher auch ein super Preisleistungsverhältnis. Ein zweiter Monitor wird unterstützt. Es gibt für die Entwicklung einen Licht und einen Farb-Equalizer. Gut gelöst und ein Alleinstellungsmerkmal.

    Schwächen
    Mir fehlt es ein wenig an Übersichtlichkeit was die Arbeitsoberfläche angeht, es wirkt nicht wirklich aus einem Guss. Es gibt zwei Reiter, Entwickeln und bearbeiten. Für mich persönlich macht diese Unterscheidung keinen Sinn. Das Rauschen steigt schnell sehr stark an und die Rauschreduzierung ist nicht sehr wirkungsvoll.

    ON1 Photo RAW

    Stärken
    Zusammen mit Lightroom und ACDSee eine brauchbare Bildverwaltung. Viele Presets und Filter. Alle Einstellungen die man benötigt um ein Bild zu entwickeln. Günstiger Preis. Eigentlich kann man mit dem Programm nicht viel verkehrt machen. Es ist in allen Bereichen recht solide aber auch nicht überragend. Verschiedene Filter zum schärfen. Kein Katalog benötigt, Bilder werden direkt von der Festplatte angezeigt. Schnell. Relativ häufige Updates

    Schwächen
    Rauschreduzierung nicht wirklich effektiv. Bilder fangen schnell an relativ stark zu rauschen. Keine Unterstützung eines zweiten Monitors. Keine Karte um Positionen in den Bildern zu speichern. Export etwas umständlich. Keine Social Media Anbindung. Keine Vorausberechnung der Dateigröße beim Export.

    Nachdem ein Leser auf meiner Facebook Seite (siehe oben) mich auf ein weiteres Programm aufmerksam gemacht hat, mit Namen Luminar 2018, folgt mein Fazit zu diesem Programm nun. 

    Luminar 2018

    Stärken
    Günstigstes Programm im Test (mit Abstand). Viele Presets. Oberfläche und Regler die angezeigt werden können angepasst werden. Größte Anzahl an verschiedenen Reglern und Automatiken. Tolle vorher / nachher Ansicht im Programm. Arbeitet mit Ebenen wie Photoshop. Gibt es auch bei Photo Waw und ACDSee, wirkt hier aber durchdachter

    Schwächen
    Wenig Optionen beim Export. Fast zu viele Einstellungsmöglichkeiten, wirkt schon fast überladen. Keine Bildverwaltung, jedes Bild muss wie in Photoshop einzeln geöffnet werden. Zum Teil auch auf schnellem PC langsam. Verstärkt vorhandenes Rauschen sehr stark. Bilder neigen stärker dazu Rauschen zu entwickeln

     

    Fairerweise muss ich aber sagen das ich mich mit Luminar nur knapp 2 Stunden beschäftigt habe und natürlich nicht wirklich Durchblick habe. Es spricht aber ja für das Programm das ich trotzdem etwas zustande bekommen habe. Einen Moment habe ich ja auch überlegt es direkt zu kaufen, aber das wäre dann das dritte Programm nach Lightroom, ON1 Photo Raw und ACDSee. Auf der Webseite ist angekündigt das es noch in diesem Jahr ein Bibliotheksmodul in Form eines Updates erscheint. Und des weiteren das alle kommenden Updates in diesem Jahr sowie im Jahr 2019 für Käufer der 2018 Version kostenfrei sein werden.

    Hier noch mal ein Vergleich zwischen Capture One (links) und Luminar (rechts). Ein und das selbe Bild aber unterschiedliche Ergebnisse. Beides geht aber in die gleiche Richtung.

    Fazit

    Im großen und ganzen ist es fast egal welches Programm man wählt. Mit jedem wird man auf die ein oder andere Art an das gewünschte Ziel kommen. Bei Luminar zu einem sehr günstigen Preis von 69€. Viel wichtiger ist im zweifel was man außer der reinen Bearbeitung noch mit den Bildern anstellen will. Bei Export und Verwaltung ist Lightroom klar das beste Programm. Wenn man die dortigen Möglichkeiten kennt ist man von allen anderen Programmen in der Hinsicht ein wenig enttäuscht. Bleibt bei Adobe die Sache mit dem Abo. Da gibt es viele Leute die es nicht wollen, warum auch immer. Letztlich halte ich die rund 140€ für Lightroom und Photoshop für recht günstig. Man muss bedenken das man beim Abo auch jedes Update bekommt. Hätte man es gekauft, müsste man zumindest bei Versionssprüngen erneut bezahlen.
    Rein von der Qualität der Ergebnisse beim fertigen Bild, tendiere ich dazu Capture One auf den ersten Platz zu setzen, was aber auch mit über 300€ ein großes Loch in das Portemonnaie reißt. Wobei das auch relativ ist, wenn man bedenkt das man für Objektive schnell bei vierstelligen Beträgen ist. Wenn man an der stelle soviel Geld in die Hand nimmt, wäre es eigentlich inkonsequent bei der Software zu sparen.

    Meine Rangliste sieht so aus, was die reine Bildbearbeitung angeht

    1. Capture One 11
    2. Lightroom 8
    3. Luminar / On1 Photo Raw
    4. DPP / ACDSee
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  • Sat, 17 Nov 2018 21:29:09 +0000

    Hamburg 17.11.2018

    Spotten am Helmut Schmidt Airport

    Meine Freundin hatte einen Lehrgang in Quickborn und meinte wir könnten uns ja dort in der Gegend ein Zimmer nehmen und das ganze Wochenende dort verbringen. Gesagt getan und schnell war eine passende Unterkunft in Barmstedt gefunden. Am Samstag Morgen fuhr ich sie dann zu ihrem Lehrgang und ich machte mich weiter auf den Weg zum Flughafen Hamburg. Die Wettervorhersage war auch perfekt, zwar kalt aber den ganzen Tag Sonnen und blauer Himmel. Und so ist es dann auch gekommen. Nachdem ich einmal falsch abgebogen war, bin ich an meinem Ziel angekommen, der Spotterposition am Kronstiegtunnel. Ich hatte mich bewusst für diesen Ort entschieden, hat man hier doch die Sonne die ganze Zeit im Rücken. Und wenn ich mir meine Bilder so anschaue war es auch eine gute Wahl. Auch wenn die Infrastruktur nicht mit der am Coffee to Fly mithalten kann, geht es ja in erster Linie um schöne Fotos. 

    Toll ist, das es in Hamburg inzwischen an vielen Stellen Löcher im Zaun gibt, extra zum fotografieren. Das ist eine tolle Sache und spart auch die Leiter. Und so profitieren vermutlich beide Seiten. Der Flugplatz hat nicht das Problem das einige unbelehrbare den Natordraht auf dem Zaun verdrehen um zu fotografieren und die Spotter haben klasse Fotopositionen.  

    Spotter-Fenster

    Auf dem Foto sieht man ja die Kette in der Mitte. Ursprünglich waren die Fotolöcher von der Behörde ohne diese Kette genehmigt worden, dann gab es aber wohl doch bedenken. So könnte man ja zum Beispiel ein Säugling durch das Loch stecken. Und zu guter letzt hat sich der NDR wohl auch noch eingeschaltet. Dadurch kam es zu dieser Nachbesserung. Trotzdem sind diese Löcher im Zaun klasse, auch mit Kette. Einziger ganz kleiner Kritikpunkt von mir, es ist durch die Kette recht schwierig vernünftige „Mitzieher“ zu fotografieren. Aber das ist jammern auf ganz hohem Niveau. Alles in allem eine tolle, spotterfreundliche Lösung die da gefunden wurde. An der Stelle an der ich war, habe ich 21 solcher Öffnungen, in verschiedenen Höhen, gezählt.  

    Da ich keine großen Erwartungen an den Tag am Flughafen hatte, außer mal wieder ausgiebig zu fotografieren, konnte ich eigentlich nicht enttäuscht werden. Aber der Tag entpuppte sich als ganz abwechslungsreich. Ein A400 startetet auf der Nebenbahn, ein Airbus Testflug schaute vorbei, eine polnische Regierungsmaschine und die tägliche 777 von Emirates sorgten auch für Abwechslung. Nebenbei konnte ich noch einen Falken bei der Nahrungssuche und finden beobachten. 

    Lustig war auch das der Falkner, der den Flughafen Hamburg betreut, zweimal an meiner Position vorbei fuhr. Man schaut schon zweimal hin, wenn ein Auto vorbeifährt und auf dem Arm des Fahrers sitzt ein Greifvogel. Leider war ich nicht reaktionsschnell genug, um das ganze im Bild festzuhalten. Mit so etwas rechnet man ja auch nicht wirklich.   

    Witziges Detail am Rande. Dymphna ist die Patronin der psychisch Kranken. Ob das der beste Name für ein Flugzeug ist? Bis 1970 beschäftigte Aer Lingus nur ledige Stewardessen. Heiratete eine Flugbegleiterin, musste sie das Unternehmen verlassen. Erst ab 1978 wurde auch männliches Kabinenpersonal eingestellt. Später war Aer Lingus die zweite europäische Gesellschaft, die weibliche Piloten, und die erste weltweit, die eine Frau als Chefpilotin beschäftigte.

    Ein tolle Sache am Internet ist, und das habe ich sicher schon öfter geschrieben, das man zu fast allem etwas finden kann. So zum Beispiel zu der Maschine von Aer Lingus. Die Airline ist nach Ryanair die zweitgrößte irische Airline. Und zu Ryanair gibt es auch eine besondere Beziehung. So versuchte die größte irische Airline in den Jahren 2006, 2008 und 2012 insgesamt dreimal Aer Lingus zu übernehmen. Unter anderem waren die Angebote dadurch gekennzeichnet das der Betrag den Ryanair bot, immer geringer wurde. Unter anderem aus wettbewerbsrechtlichen Gründen scheiterte das vorhaben. Aber auch weil die Airline nicht bereit war, zu verkaufen. Zeitweise war Ryanair mit knapp 30% der Anteile schon ein recht großer Aktionär bei Aer Lingus. Der Name leitet sich übrigens vom irischen „aerloingeas“ ab, was soviel wie Luftflotte bedeutet. 

    Zwei Beispiele für unterschiedliche Lackierungen. Zum einen Rossiya und zum anderen Lufthansa. Bei Rossiya ist eine Tochtergesellschaft von Aeroflot, die 75% und damit die Mehrheit der Anteile hält. Ursprünglich wurde die Airline als Pulkovo Aviation Enterprise im Jahr 1932 gegründet. Inzwischen fliegt die Airline ausschließlich westliche Flugzeuge der Marken Boeing und Airbus.  Wer sich schon mal gefragt hat warum die (westlichen) Flugzeuge der meisten russischen Airlines entweder in Bermuda (VP) oder Irland (EI) registriert sind, dem kann geholfen werden. Bei der Eintragung von westlichen Flugzeugen ins russische Register, werden sehr hohe Import-Steuern fällig. Was dazu führt das diese Steuern durch diesen Trick umgangen werden. Was die Lackierung angeht, finde ich es recht gelungen

    Auf der anderen Seite die Lufthansa. Die alte Lackierung hatte wenigstens noch ein wenig Orange. Diese neue Lackierung gefällt mir persönlich überhaut nicht. Spontan fallen mir dazu eigentlich nur Dinge wie steril, uninspiriert,langweilig oder austauschbar ein. Auf mich hat diese Bemalung auch keinen Wiedererkennungswert und wirkt vüllig austauschbar. Aber da man ja viel Geld ausgegeben hat, zum Start eigens eine Webseite hatte, wird man wohl damit leben müssen. Eigentlich schade.   

    Ein Besucher aus Finkenwerder. Der A320-251N mit der Kennung 9M-RAK ist hier auf seinem ersten Flug überhaupt zu sehen. Für diesen Flugzeugtyp hat Airbus 3.980 Bestellungen von denen bisher ca. 450 ausgeliefert sind.

    Zwischenzeitlich tauchte auch ein A320 Neo im rahmen seines allerersten fluges in Finkenwerder auf. Er landete allerdings nicht, sonder machte nur einen Anflug und ging schon weit vor dem Bahnanfang wieder in den Steigflug. Die Triebwerke der Maschine stammen von CFM und nennen sich Leap 1A. CFM konnte seine Marktanteil von 50 auf 60% erhöhen, in der Hauptsache, weil sich nach Problemen mit dem Pratt & Whitney PW1000G, viele Kunden für das Triebwerk von CFM entschieden haben. 

    Und bei rund 30% der bestellten Maschinen haben sich die Airlines noch nicht entschieden, welches Triebwerk sie wählen werden. Die PW1000G Triebwerksfamilie wird im A320NEO, der Irkut MC-21, dem Airbus A220, der Embraer E-Jet Familie und dem Mitsubishi Regional Jet eingesetzt. Der Konkurent von CFM steht in drei Varianten für den A320NEO, die Boeing 737 MAX und die COMAC C919 zu Verfügung. Definitiv hatte dieser Airbus jedenfalls einen ganz anderen klang als das was man sonst so hört. Daraus schließe ich das ich noch nicht viele „NEO’s“ gehört habe. 

    Die meiste Zeit war ich allein am Zaun, gegen mittag wurde es mal kurz voller aber es lehrte sich auch wieder recht schnell. Tatsächlich habe ich von 10:45 bis 15:45 am Zaun gestanden. Irgendwann haben aber die Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt ihren Tribut gefordert. Und so habe ich mich dann wieder auf den Rückweg gemacht. Um 16:20 war eh Sonnenuntergang. Zurück zur Ferienwohnung zu fahren hat sich auch nicht wirklich gelohnt, da ich um 18 Uhr meine Freundin wieder von dem Lehrgang abholen sollte. Also bin ich dann erstmal bis nach Quickborn gefahren und habe das Auto bei REWE geparkt. Als ich da so bei REWE auf dem Parkplatz überlegte wie ich jetzt 1 1/2 Stunden totschlagen kann, ist mir aufgefallen das der Anflug der 15 genau über Quickborn führt. Mittlerweile zeigte die Uhr an, das der Sonnenuntergang nur noch 10 Minuten entfernt war. Also habe ich das 600mm Objektiv noch mal ausgepackt und damit auch einige verwunderte Blicke der Supermarktbesucher geerntet. Aber das Licht war einfach zu gut. Und ganz offensichtlich war der Fotohunger für diesen Tag noch nicht völlig gestillt.  

    Hier folgen nun schon mal ein paar Bilder die ich schon bearbeitet habe, vermutlich werden es in der kommenden Woche noch ein paar mehr werden.