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Zu meiner Person kann ich sagen das ich Baujahr 1974 bin und im nördlichen Niedersachsen wohne. Und Flugzeuge und Fliegerei beschäftigt mich schon eigentlich immer. So bin ich auch schon mit 5 oder 6 Jahren in der Do 27 mitgeflogen und auch der Beruf meines Vaters sorgte für eine gewisse fliegerische "Vorbelastung".

Hier will ich dann mal ein wenig über meine Kamera- und Fotolaufbahn schreiben. Angefangen hat alles mit einer Aiptek Pocket Cam 3 Mega, das muss so um das Jahr 2003 gewesen sein. Genau  genommen war die Begeisterung für Flugzeuge schon lange davor vorhanden. Denn im Alter von 16 Jahren habe ich mit dem Segelfliegen begonnen und es auch bis zum Luftfahrerschein fortgeführt. Auch zu dieser Zeit habe ich hin und wieder Fotos gemacht, allerdings analog. Die Aiptek Kamera war, nach heutigen Verhältnissen recht arm. Mann konnte die Entfernung nur in drei Schritten einstellen. Nah, weiter weg und Landschaft. Und auch wenn ich mir die Daten der Bilder heute anschaue, bin ich erstaunt das ich überhaupt halbwegs scharfe Bilder damit hinbekommen habe. Sonnenschein, ISO 100 und die Kamera wählt dazu Blende 2,2 und 1/18. Da kann man sich schon denken was mit der Kamera möglich war oder eben nicht. Auch der Blitz hat nur bei Vollmond mit gleichzeitigem Hochwasser funktioniert. Bei meinem ersten Besuch der Open Dagen in den Niederlanden habe ich sie deshalb auch schnell wieder eingepackt. Trotzdem habe ich einige der Bilder die ich mit der Kamera gemacht habe aufgehoben, quasi aus Nostalgie. 

Weiter ging es mit einem großen Schritt in Richtung "richtiger" Kamera. Mein Begleiter für die kommenden Jahre war eine Konica Minolta Z20. Diese Kamera bot eine wesentlich bessere Bildqualität, 5 Megapixel, einen optischen 8-Fach Zoom und viele manuelle Einstellmöglichkeiten,. Natürlich gab es auch einige Nachteile. So haben eigentlich alle Bilder eine Blaustich und auch war bei vollem Zoom eine deutliche chromatische Aberration. Die Auslöseverzögerung war, wenn ich es mit meiner jetzigen Kamera vergleiche, schon recht lang und von einer Serienbildfunktion konnte man auch nicht wirklich sprechen. Dafür war das Rauschen dank ISO 50 wirklich gering. Mit dieser Kamera habe ich auch die ersten Versuche unternommen, was das Fotografieren von Verkehrsflugzeugen auf Reiseflughöhe angeht. Zu der Zeit, noch ohne Flightradar24 oder ähnliche Seiten, war es natürlich auch spannend den Flugzeugtyp und die Airline selber zu bestimmen. Insgesamt habe ich mit dieser Kamera um um die 10.000 Bilder aufgenommen. Und auch heute ist sie nicht in Rente, sondern verrichtet bei meinen Eltern treu ihre Dienste. 

Die dritte im Bunde war die Panasonic Lumix FZ18. Diese begann ihre Karriere in meinen Händen im Oktober 2007. Und ich kann mich sogar noch genau an meine Gedanken beim betrachten der ersten Bilder erinnern. Ich war schon erstaunt über das, im Gegensatz zur Z20, starke rauschen. Das war den 8 Megapixel und der niedrigsten ISO Zahl von 100 geschuldet. Das war aber auch der einzige Bereich in dem sie der Konica unterlegen war. In Sachen Bildqualität, Handling und Einstellungsmöglichkeiten war sie der Z20 klar überlegen. Auch einen RAW Modus bot diese Kamera schon an, allerdings habe ich es nicht wirklich geschafft damit vernünftige Bilder zu machen. So habe ich zu 99,9% in RAW fotografiert. Ihre Laufbahn endete im Februar 2013. Mit der Kamera verbinde ich viele schöne Erinnerungen wie zum Beispiel Besuche in Hamburg (Antonov 225), Hannover und Holland. Auch diese Kamera ist noch nicht in Rente. Sie erfreut sich bester "Gesundheit" und ist in die vertrauensvollen Hände meiner Freundin übergegangen. Hoffentlich hat sie ähnlich viel Spaß damit wie ich.

Kommen wir zum vorerst letzten Kapitel. Im Februar 2013 kaufte ich mir eine Canon EOS 650D. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich die Meinung vertreten das 600€ oder mehr + Objektive und Zubehör viel zu viel Geld ist nur um Fotos zu machen. Tatsächlich hat sich gezeigt das ich mich geirrt habe. Mit dieser Kamera macht das Fotografieren einfach mehr Spaß und man dringt viel tiefer in die Materie ein. Noch dazu kommt die Tatsache das man unendliche Möglichkeiten hat was die Gestaltung und Einstellungen angeht. Bei der FZ18 war bei Blende 8 Schluss. Bei der EOS ist auch bei Blende 20 noch nicht Schluss. Damit ist es natürlich auch möglich Propeller als Kreis auf den Fotos zu haben, auch bei Sonnenschein. Rauschen spielt keine wirkliche Rolle, wobei man mit der neuen Kamera natürlich auch wesentlich kritischer geworden ist. Der Touchscreen der Kamera, den ich ursprünglich für überflüssig gehalten habe, ist in der Praxis eine tolle Sache. Einziges kleines Manko ist das Filmen. Dieses ist nur im Live-View Modus möglich und sobald man während der Aufnahme Zoomen möchte, wird das ganze ehr zur Qual. Letztlich handelt es sich aber ja auch um eine Kamera und nicht um einen Camcorder. Mit dieser Kamera bin ich nach kurzer Zeit dazu übergegangen nur noch im RAW Format zu fotografieren.

Ende Februar 2015 ist dann die nächste Kamera in die Kameratasche gewandert. Es handelt sich um die Canon EOS 70D. Ich habe auch lange mit der 7D Mark II geliebäugelt aber der Aufpreis von ungefähr 1.000€ für höhere Serienbildgeschwindigkeit und mehr Fokusfelder war mir dann doch zu viel. Persönlich habe ich die EOS 70D als besten Kompromiss aus Preis und Leistung angesehen. Und ich kann inzwischen auch sagen das ich den Kauf nicht bereut habe, ich hätte allerdings vielleicht warten sollen, denn inzwischen ist die Kamera fast 150€ günstiger. Das im Internet viel diskutierte Fokusproblem habe ich an meiner Kamera nicht feststellen können, allerdings würde es ja auch nur das Tamron 90mm und das Canon 50mm betreffen. Und mit Offenblende fotografiere ich nicht so häufig. Schön an der 70D ist neben dem gewohnten Touchscreen die WLAN Funktionalität. So kann man unterwegs auch mal schnell Bilder zum Smartphone schicken oder die Kamera per App steuren. Ich denke die Kamera wird mir auch in Zukunft viel Spaß bereiten. 


Meine Momentane Auswahl an Objektiven und Ausrüstung besteht aus  folgenden :

Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD
Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro-Objektiv
Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv
Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 IS II
Canon EF-S 10-18mm 4.5-5.6 IS STM
Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD
Mantona Scout Dreibenstativ
Case Logic SLRC206 SLR Camera Backpack L
Yongnuo YN-560 II Speedlite
4x Yongnuo RF603CII RF603II Funkauslöser
Canon Speedlite 430EX

Dazu kommt noch "Kleinkram" wie zum Beispiel Zusatzakkus, Bücher, Blitzstative, Speicherkarten und alles das ich jetzt noch vergessen habe

In Sachen Bildqualität ragt das Tamron 90mm Makro deutlich heraus. Die Bilder sehen umgeschärft schon so aus als wenn sie bearbeitet währen. Preis-Leistungssieger ist ganz klar das Canon 1,8. Mit unter 100€ mehr als nur ein Geheimtipp. Dieses Objektiv macht wirklich spaß beim fotografieren und bietet je nach Blende eine tolle Unschärfe 

Das Tamron 150-600 führt einen natürlich in ganz neue Bereiche. Was die Brennweite angeht aber auch die Bildqualität. Bis 450mm ist es zum Beispiel dem 70-300 Tamron in Sachen Bildqualität deutlich überlegen. Natürlich spielt es auch in Sachen Gewicht (über 1 kg) in einer anderen Liga. Man merkt es sowohl im Fotorucksack als auch beim Fotografieren. Und durch die Größe und Länge ist Wind zum Teil ein echtes Problem. Aber letztlich ist das Jammern auf hohem Niveau.